In kurzer Zeit fertig sein? Eine breite Ausbildung im Fachbereich und ein deutlich profiliertes Spezialgebiet? Eine Top-Note im Abschluss? Alle drei Ziele lassen sich in der deutschen Studienlandschaft zur Zeit kaum gleichzeitig verwirklichen. Aber nur mit diesen drei Kriterien zähle ich nachher etwas auf dem Arbeitsmarkt, wenn es um die Dax-Unternehmen oder Spitzenarbeitgeber geht. Die Anekdote vom 24jährigen Absolventen mit Einserschnitt, Auslandserfahrung und verhandlungssicherem Englisch ist kein Märchen. Erst recht nicht in anderen Ländern, mit denen unsere AbsolventenInnen konkurrieren.
Daher müssen die Hochschulen besser werden. Mehr Dozenten, ein stabiler Mittelbau und insbesondere transparente Mittelvergabe nach festgelegten Parametern. Der Wissenschaftsrat hat jetzt Forderungen gestellt, wie viel Geld dazu benötigt wird.
Qualität durch finanzielle Unterstützung. im Bildungsbereich ist das die Voraussetzung, aber nicht der einzige Schritt. Das Geld an den richtigen Stellen einzusetzen, ist genauso wichtig.